Eigentum verpflichtet. So steht es schon im Grundgesetz. Und dann schließt sich der schöne Satz an: „Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“
Das muss auch für den Besitz von Ressourcen, Produktionsmitteln, Firmen und Fabriken gelten. Selbstverständlich sollen das investierte Geld und die aufgewendete Arbeit sich auszahlen. Für die Beschäftigten und auch für die Inhaber*innen. Jahresgehälter, die das des Bundeskanzlers übersteigen sind aber durch nichts zu rechtfertigen.
Stattdessen sollten gute Löhne gezahlt werden, durch die auch die am schlechtesten bezahlte Arbeit im Betrieb genug abwirft, dass eine einzelne volle Stelle ausreicht, um eine vierköpfige Familie zu versorgen.
Zudem müssen Firmen sich ihrer Verantwortung für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen stellen, möglichst ressourcenschonend und CO2-neutral wirtschaften. Viele Rohstoffe lassen sich heute schon besser recyceln, als es gemacht wird. Auf lange Sicht gilt für mich: Jeder einmal abgebaute, nicht nachwachsende Rohstoff muss in einem ewigen Recycling-Kreislauf landen. Damit die Erde auch in Zukunft reicht. Für uns, für kommende Generationen, für alle! Darauf will ich im Landtag hinarbeiten.